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Pädiatrie - spielerisch lernen

Im Bereich der Pädiatrie (Kinderheilkunde) ist die Ergotherapie bei allen Kindern und Jugendlichen empfehlenswert, deren Entwicklung zu selbständigen, handlungsfähigen Erwachsenen eingeschränkt oder behindert ist.

 

Aufbau der Therapie:

Nach einem ausführlichen Erstgespräch mit den Eltern und einer sich anschließenden Befunderhebung des Kindes, wird die Therapie kindgerecht und angepasst an die Gehirnentwicklung, spielerisch durchgeführt. Der Spass an der Therapie ist ein wichtiger Faktor, um über eine gute Akzeptanz, ein gutes Ergebnis zu erzielen. Das Kind lernt in unterschiedlichen Spielsituationen zunächst angeleitet und später selbständig zu handeln und zu interagieren. Es kann neue Erfahrungen sammeln, lernt sich an Absprachen zu halten und kann so seinen Entwicklungsrückstand aufholen. Selbstverständlich arbeiten wir eng mit den Eltern, Ärzten und Institutionen zusammen.

SI-Training (Sensorische Integration)

Nähere Informationen zum SI-Training erhalten Sie auf der Seite der deutschen Therapeutenauskunft.

AD(H)S Therapie (Aufmerkamkeits Defizit (Hyperaktiv) Syndrom)

Nähere Informationen zum Thema AD(H)S erhalten Sie auf der Seite des Ergotherapie-Portals.

MKT (Marburger Konzentrations-Training)

Nähere Informationen zum Thema MKT finden Sie auf Wikipedia.

Attentioner (Konzentrationstraining)

Kennen Sie Situationen, in denen Sie als Eltern das Gefühl haben, Ihr Kind hört Ihnen nicht richtig zu oder möchten Sie mit seinem Verhalten ärgern? Und Ihr Kind kann sein unangebrachtes Verhalten nicht erklären und es verspricht Ihnen, immer wieder sein Verhalten zu ändern?

Die Verhaltensstörung ist das, was Sie sehen können, aber mit dieser Aufmerksamkeitsstörung zeigt sich ein Funktionsdefizit, welches verdeutlicht, dass Ihr Kind nicht die Funktion besitzt, um das erwünschte Verhalten zu erzeugen. Ihr Kind benötigt 1. die Fähigkeit die Aufmerksamkeit zu fokussieren, sowie 2., diese zu teilen. Das heißt zu 1, unwichtige Reize ausblenden, um eine Aufgabe konzentriert bearbeiten zu können und zu 2, dem Lehrer in der Schule zuhören und gleichzeitig von der Tafel abzuschreiben zu können. Diese Defizite haben in der Familie sicherlich zu Frustrationen oder  zu dem ein oder anderen Streit geführt.

Hier setzt das ATTENTIONER-Training an. Es bietet aufmerksamkeitsgestörten Kindern die Möglichkeit, durch den in der Gruppe erzeugten positiven Wettbewerb, die Motivation für neue Lösungsstrategien zu entwickeln. Durch die unterschiedlichen Aufgaben begleitet sie dabei Taifun der Drache. Er hilft dabei, Lernprozesse zu entwickeln, positive Erfolge im Bereich der Aufmerksamkeit zu vermitteln und erwünschtes Verhalten zu erreichen.

Während des Elterntrainigs, können Sie Sich mit den anderen Elern austauschen und erhalten Unterstützung und lernen Lösungswege und Hintergründe kennen.

Bitte bedenken Sie, dass Ihr Kind durch häufig unangebrachtes Verhalten, unangenehm auffallen kann und dies psychische (verm. Selbstwertgefühl, Ängste), psychosoziale (soziale Isolation, agressives Verhalten) oder Störungen im schulischen Bereich (Lesen ,rechnen, schreiben) zur Folgen haben kann.

Das Konzept besteht aus 15 Einheiten á 60 Minuten, wovon 5x 100 Minuten, od. 7x 60 Min. auf das Elterntraining entfallen.

Es wir in Kindergruppen bis zu 4 Kindern gearbeitet.

IntraActPlus (Verhaltenstherapie)

Das IntraActPlus-Konzept ist ein verhaltenstherapeutisch orientierter Therapie-und Interventionsansatz, der von Jansen und Streit auf der Basis von Ergebnissen der psychologischen Grundlagenforschung seit mehr als 20 Jahren ständig wei­terentwickelt wird.

Stärker als in der Verhaltenstherapie üblich, wird „Beziehung“ mit in die Arbeit einbezogen. Um Beziehungssignale, die meist im Bereich von Millisekunden gesendet und verarbeitet werden, zu erfassen, wurde als Besonderheit des IntraActPlus-Konzeptes die Videoarbeit perfektioniert.

Das IntraActPlus-Konzept deckt den gesamten Altersbereich vom Baby über den Jugendlichen bis zum Erwachsenen ab. Der Prävention von seelischen Störungen kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Die Entwicklung von Lernprogrammen ist ein neuer Arbeitsschwerpunkt des IntraActPlus-Konzeptes.

Arbeitsschwerpunkte des IntraActPlus-Konzeptes:

 

  1. Säuglinge

Gerade in den ersten Lebensmonaten ist eine positive, sichere Eltern-Kind-Beziehung entscheidend für die Selbstregulation des Säuglings und für sein Lernen beispielsweise in den Bereichen Sozialverhalten, Sprache, Wahrnehmung und Motorik. Nicht immer gelingt es Eltern und Kind eine solche positive, fördernde Beziehung zueinander aufzubauen. Hier hilft das IntraActPlus-Konzept, Eltern sicher zu machen. Mit Hilfe von Videoanalysen können sie lernen, ihr Kind gut und sicher wahrzunehmen und das eigene Verhalten fein auf ihr Kind abzustimmen. Die videounterstützte Gesprächsführung hilft den Eltern darüber hinaus, Zusammenhänge zwischen eigenem Verhalten und Verhalten ihres Babys zu sehen. Dies erleichtert das Erarbeiten von Lösungen bei Schwierigkeiten wie exzessivem Schreien, Unruhe, Schlaf- und Fütterstörungen.

 

  1. Kinder und Jugendliche

Eine positive Beziehung zwischen den Kindern und ihren Bezugspersonen steht als wichtigstes Oberziel im Mittelpunkt aller Maßnahmen. Gleichzeitig dient Beziehung auch als technisches Mittel. Beziehung ist der wesentliche Schlüssel für die Übergabe von Werten und Zielen an die nächste Generation und unabdingbar notwendig für den Aufbau von Motivation und positiver Eigensteuerung in den verschiedensten Lebensbereichen.

Die präzise und sekundengenaue Videoarbeit des IntraActPlus-Konzeptes ermöglicht eine schnelle Bewusstmachung von unbewusstem Verhalten und unbewussten Beziehungssignalen und somit eine schnelle genaue Problemanalyse. Gleichzeitig bietet eine bildlich unterstützte Gesprächsführung allen am Therapieprozess Beteiligten die Möglichkeit, Zusammenhänge zwischen eigenem Verhalten und Verhalten des Kindes mit eigenen Augen sehen zu können. Dies führt sowohl auf Seiten der Bezugspersonen als auch auf Seiten der Kinder und Jugendlichen zu einer besonders hohen Zustimmung und Mitarbeit und – wenn nötig – zu schnellen Verhaltensänderungen.

In den Therapie- und Interventionsprozess werden – wenn nötig – alle wichtigen Bezugspersonen einbezogen: Eltern, Verwandte, Erzieher/-innen, Lehrer/-innen, Therpeuten/-innen, freiwillige Helfer/-innen und Mitarbeiter/-innen von kindbezogenen Einrichtungen wie etwa dem Jugendamt.

 

  1. Erwachsene

Die ausgefeilte Videoarbeit ermöglicht ein extrem effektives Arbeiten. Bewusstes wie auch unbewusstes Verhalten kann damit äußerst schnell von allen Beteiligten erfasst und wenn nötig verändert werden.

 

  1. Seminarteilnehmer/-innen

Therapie- und Interventionsmaßnahmen werden stets unter Zuhilfenahme von Videoaufzeichnungen unmittelbar nachvollziehbar gemacht. Hierdurch ist ein schnelles Erfassen und Erlernen der Unterrichtsinhalte gewährleistet. Die Vermittlung in allen Unterrichtseinheiten ist praxisnah und übend. Familien werden entweder direkt im Unterricht behandelt oder über Video vorgestellt. Die vorgestellten Maßnahmen basieren auf biologisch gegebenen Gesetzmäßigkeiten der Verhaltenssteuerung. Diese gelten für alle Altersgruppen. Dadurch sind die Unterrichtseinheiten auf alle Lebensbereiche übertragbar.

Soziales Kompetenztraining (Förderung von sozialen Fähigkeiten)

Nähere Informationen zum Thema finden Sie auf Wikipedia.

Entspannung & Fantasiereisen (Konzentrationstraining)

Nähere Informationen zum Thema finden Sie auf Wikipedia.

Graphomotorik (Förderung differenzierter Schreibbewegungen)

Der Bereich der Graphomotorik umfasst alle Prozesse, die für das Schreiben und Malen benötigt werden und ist somit stark abhängig von der feinmotorischen Geschicklichkeit eines Menschen.

Visuelle Wahrnehmung

Weitere Informationen zum Thema visuelle Wahrnehmung finden Sie auf Wikipedia.

Kontakt und Anfahrt

Bus/Bahn:
Linien 556, 557, 566, 608
Haltestelle: "Schwelm, Potthoffstr."

Adresse:
Barmer Str. 13a,
D-58332 Schwelm

Telefon: 02336 / 47 44 71
Telefax: 02336 / 47 44 72

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